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Umbar ist der Name der ersten und wichtigsten Kolonie Númenors in Mittelerde. Die Bucht von Umbar ist ein natürlicher Hafen und war für die Númenorer im Zweiten Zeitalter eine ideale Anlegestelle, um von dort aus Mittelerde zu erkunden und später zu erobern.

Die Stadt Umbar hat eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt. Im Zweiten Zeitalter war sie der wichtigste mittelirdische Stützpunkt für die Könige von Númenor und ihre Anhänger. Im frühen Dritten Zeitalter wurde Umbar vom Kult Melkors beherrscht und galt als der wichtigste Stützpunkt der so genannten Schwarzen Númenorer. Im zehnten Jahrhundert wurde Umbar von König Earnil I. von Gondor erobert. Der Kult Melkors wurde zerschlagen und sein großer Tempel in Umbar dem Erdboden gleich gemacht. Als König Hyarmendacil I. auch das Hinterland Umbars eroberte, schien die Herrschaft Gondors über Umbar gesichert.

Doch im Sippenstreit von Gondor, dem großen Bürgerkrieg des mittleren 15. Jahrhunderts, ging Umbar verloren, als sich die Anhänger von Castamir dem Usurpator mitsamt der königlichen Flotte nach der endgültigen Niederlage gegen König Eldacar von Gondor nach Umbar zurückzogen und dort die Herrschaft übernahmen.

Seitdem herrscht das Konzil der Kapitäne über Umbar, und die Stadt ist das Zentrum eines mächtigen Reiches geworden, das sich im 17. Jahrhundert von Südwest-Harondor bist tief in den Süden und an die Grenzen des Reiches Bellakar erstreckt, und dessen Flotten das Meer Belegaer beherrschen.

Seitdem ist immerzu Krieg zwischen Gondor und Umbar.