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When they [Castamir's followers] had gathered there [at Pelargir] all the force that they could (for Eldacar had no ships to beset them by sea) they sailed away, and established themselves at Umbar. There they made a refuge for all the enemies of the king, and a lordship independent of his crown. Umbar remained at war with Gondor for many lives of men, a threat to its coastlands and to all traffic on the sea. It was never again completely subdued until the days of Elessar; and the region of South Gondor became a debatable land between the Corsairs and the Kings.
---The Return of the King, London 1999, Appendix A, S.399
Harondor (S. Süd-Gondor) ist das Land südlich des Mündungsdeltas des Anduin und dem Fluß Poros sowie nördlich des Flußes Harnen. Harondor wurde von König Tarannon Falastur und seinen Nachfolgern schrittweise erobert und zur gondorianischen Provinz gemacht. Nach dem Bürgerkrieg wird Harondor zu einer umstrittenen Provinz zwischen Gondor und den jeweiligen Herrschern von Umbar.
Nicht-Kanonisch
Geschichte
830 - König Tarannon Falastur gibt den eroberten Gebieten südlich des Poros bei seiner Thronbesteigung den Status einer Provinz von Gondor.
1448-1540 - Im Zuge des Bürgerkriegs von Gondor gehören weite Teile von Harondor zu Umbar.
1540 - König Aldamir eröffnet seinen Krieg zur Rückeroberung von Harondor aus den Klauen von Umbar. Er überquert die Ebenen und stößt bis nach Gobel Mírlond vor, wo er persönlich den letzten Ansturm gegen die von den Konföderierten gehaltene Hafenstadt führt. Dabei verliert er sein Leben, und noch auf dem Schlachtfeld krönt sich sein Sohn und Thronfolger Vinyarion zum König von Gondor. Die Stadt gerät unter die Kontrolle der Loyalisten, doch die Ostmark ist weiterhin im Besitz des Taskrels von Amrûn.
1545 - König Vinyarion entwirft einen Plan zur Beendigung der Vorherrschaft der Umbareaner im Ethirist (dem Flußtal des Harnen) und zur Rückeroberung der Ostmark von Harondor. Er verlangt vom Taskrel von Amrûn freie Passage im gesamten Tal des Harnen, doch dieser verweigert die Forderung. Noch im gleichen Jahr findet die Schlacht von Finstertal statt, in der Gondor die Armee des Taskrel von Amrûn zerschlägt. Gondor erobert die Festung Tiras Amrûn und die Ostmark von Harondor zurück. König Vinyarion hofft, dass sein alter Freund Temer Cosrah, der eigentliche Herrscher der Harûze, der den Taskrel von Amrûn nur als Puppe eingesetzt hatte, die alten Grenzen respektieren würde. Eine zeitlang sah es aus, als könne es tatsächlich Frieden geben.
1549 - König Vinyarion überquert den Harnen und greift Gobel Ancalimon an, eine Hochburg der Umbareaner. Temer Cosrah erinnerte sich nun an seine alte Fehde mit den Menschen von Umbar und seinen Eid, sie ins Meer zu treiben. Er begann mit der Verlegung einer riesigen Armee in Richtung Westen, in Richtung Harondor. Angesichts dieser Bedrohung gewährte Vinyarion Umbar einen zwanzigjährigen Waffenstillstand, denn die Könige von Gondor sahen das Land Umbar als rechtmäßigen Teil von Gondor an und wollten nicht dulden, dass eine fremde Macht diese Landesteile eroberte. Bei einem persönlichen Zusammentreffen zwischen Vinyarion und Temer Cosrah bekniete der König von Gondor den König der Harûze, von seinem Plan abzulassen. Doch Temer Cosrah hörte nicht. Vinyarion zog Truppen selbst aus solch fernen Ländern wie Eriador zusammen, um der Bedrohung zu begegnen.
Temer Cosrah überquerte den mittleren Harnen bei Oud Ilaz und brachte eine gewaltige Armee hinüber in die Ostmark. Es schien, als würde es eine sehr lange Belagerung von Tiras Amrûn geben, aber Vinyarion zögerte nicht mit seiner Antwort. Er überquerte mit seiner Armee die Aegardh und schlug in den Hügeln des Ausk Dubat zu und erzwang eine schnelle Entscheidungsschlacht im Tal des Grabesfluß. Dort gelang es Scouts der Harûze - den sogenannten Bergziegen aus den Tälern des Schattengebirges - beinahe, Vinyarion zu erschlagen. Sie wurden vertrieben und am folgenden Morgen bahnte sich Gondors stählerne Infanterie durch Meere von Feinden den Weg, während zugleich die Kavallerie von den Hügelspitzen aus attackierte. Temer Cosrah gehörte zu denjenigen, die am Grabesfluß ihr Ende fanden. Vinyarion beerdigte seinen alten Freund mit allen Ehren und nahm den Namen Hyarmendacil II. (S. Süd-Sieger) an. Er achtete den Waffenstillstand mit Umbar und verbrachte den Rest seiner Regierungszeit bis 1621 damit, seine Herrschaft über Harondor zu konsolidieren.
1621 - Castamaitë, der Admiral der Ethir-Flotte von Umbar und inoffizielle Herrscher von Umbar, stirbt. Seinen Söhnen Angamaitë und Sangahyando werden Sitze im Rat der Kapitäne von Umbar gewährt.
1633 - Angamaitë und Sangahyando führen ihren großen Raubzug gegen Gondor durch, verheeren Pelargir, erschlagen König Minardil und zerstören viele Küstenfestungen Gondors. Angamaitë stirbt bei dieser Kampagne, aber der geschicktere Sangahyando treibt die Offensive in Harondor voran.
1636 - Die Große Pest verheert weite Teile Gondors und Harondors, während der Krieg zwischen Umbar und Gondor weitergeht.
1637 - Sangahyandion schlägt die Armee von Gondor und nimmt Gobel Mírlond ein. Das Nordufer des Harnen zwischen Gobel Mírlond und Tharven sowie die Westküste zwischen Gobel Mírlond und Barad Harn fallen in die Hände von Umbar. Gondor stationiert starke Truppen in Barad Harn und Tharven, um den Vormarsch Umbars zu stoppen.
1637-1646 - Durch die Große Pest erzwungener Waffenstillstand zwischen Umbar und Gondor. Sangahyandion hat sein Hauptquartier in Gobel Mírlond eingerichtet, während sein Widersacher Elatar mit seiner Südarmee in Tir Ethraid an den Furten des Poros stationiert ist.
Quellen
- Kanonische Quellen:
- The Return of the King, London 1999, Appendix A, S.399
- Nicht-kanonische Quellen:
- Southern Gondor: The People, Charlottesville 1996
- Southern Gondor: The Land, Charlottesville 1996
- Near Harad, Fanmodules
