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Inhaltsverzeichnis

Militärische Ränge

  • Infanterie
    • Herdir Vagorim - General der Infanterie, Kommandant einer Armee (S. Herth)
    • Autherdir - Kriegstribun, Kommandant eines Regiments (500-1.000 Mann, S. Gweth)
    • Turmahîr - Leutnant/Hauptmann, Kommandant einer Kompanie (~250 Mann, S. Turma)
    • Cainenhîr - Unteroffizier/Wachtmeister, Kommandant einer Einheit (~16 Mann, S. Tulkarim)
    • Methir Iaur - Veteran mit mehr als 20 Dienstjahren
    • Ohtar - Voll trainierter schwerer Infanteriesoldat oder der Knappe und Waffenträger eines Angehörigen der Nobilität.
    • Magor - Schwertträger
    • Ehtar - Speerträger
    • Hadron - Angehöriger der Hilfstruppen, Träger von Wurfspeer oder Schleuder
  • Kavallerie
    • Herdir Roechbin - General der Kavallerie, Kommandant einer Armee (S. Herth)
    • Rochir - Hauptmann der verbündeten nicht-gondorianischen Kavallerietruppen
    • Condir - Hauptmann, Kommandant einer Kompanie
    • Rochben Iaur - Veteran der schweren Kavallerie mit mehr als 20 Dienstjahren
    • Rochben - Schwerer Kavalleriesoldat

Organisation und Truppenstärke

In den Jahren nach der Großen Pest wurde die Heeresstruktur Gondors auf breiter Front radikal reformiert. Das Königskorps wurde ins Leben gerufen. Dieses stehende Berufsheer bestand aus insgesamt 33.500 Mann und war an vier zentralen Stützpunkten stationiert: Minas Anor, Minas Ithil, Pelargir und Linhir. Die Soldaten wurden hauptsächlich in den Provinzen Anorien, Ithilien und Lebennin rekrutiert und übten ihre Tätigkeit als Beruf aus. Der Kommandant des Königskorps - der Hauptmann von Gondor - residierte in Minas Anor, war direkt dem König von Gondor unterstellt und normalerweise Mitglied des Rates von Gondor.

Parallel zum Königskorps existierten in den Reichs-Territorien Harondor und Anfalas die so genannten Territorialkorps, Militärverbände, die von den örtlichen Militärgouverneuren (S. Dorgon, pl. Dergyn) aus einer Mischung von Berufssoldaten und Reservisten aufgestellt wurden, und die hauptsächlich zur lokalen Verteidigung eingesetzt werden konnten. Die Streitmacht der Territorialkorps bestand nach der Großen Pest aus ca. 30.000 Mann, von denen aber nie mehr als ein Viertel gleichzeitig einberufen waren. Der Rest der Truppe wurde nur für drei Monate im Jahr einberufen und konnte den Rest der Zeit seinen hauptberuflichen Tätigkeiten nachgehen.

Zusätzlich konnte Gondor im Falle einer groß angelegten Invasion eine Miliz einberufen, die aus allen waffenfähigen Männern des Reiches bestand, doch dies war eine Maßnahme, die nur in den allergrößten Notfällen praktiziert wurde, da sie normalerweise nach kurzer Zeit zu einem Zusammenbruch des wirtschaftlichen Lebens führte.

Struktur des Königskorps

Das Königskorps bestand aus vier Divisionen, die in Minas Anor, Minas Ithil, Pelargir und Linhir stationiert waren. Jede Division war unterteilt in acht bis zwölf Regimenter (S. Gweth) von je 500 bis 1.000 Mann Stärke. Kommandiert wurde ein Gweth von einem Kriegstribun, dem so genannten Autherdir. Ein Regiment war normalerweise in zwei bis vier Kompanien (S. Turma) aufgeteilt, die jeweils von einem Hauptmann (S. Turmahîr) kommandiert wurden. Die Kompanie war wiederum in Einheiten von cirka 16 Mann eingeteilt (S. Tulkarim), die von Wachtmeistern (S. Cainenhîr) geleitet wurden.

Das Königskorps war die Elite-Streitmacht Gondors, und die Aufnahmekriterien waren sehr streng. Da der Dienst im Königskorps mit großen gesellschaftlichen Ehren und Ansehen verbunden war, die Bezahlung hervorragend war und nach abgeleisteter Dienstzeit normalerweise eine üppige Pension in Form von Land oder Geld gezahlt wurde, war der Andrang stets groß. Jeder Mann, der durch den Kriegsdienst seine gesellschaftliche Stellung verbessern wollte, blickte mit Neid auf diejenigen Auserwählten, die in das Königskorps aufgenommen wurden. Hinzu kam, dass die Soldaten des Königskorps in den größten und schönsten Städten des Reiches stationiert waren. Auch für die Unterhaltung nach Dienstschluß war also gesorgt.

Normalerweise hatte niemand die Chance in das Königskorps aufgenommen zu werden, der nicht schon eine Ausbildung im Territorialkorps oder bei den Reservisten vorzuweisen hatte.

Standard-Dienstlaufbahn

(Wichtig für die Training Packages, in denen man Beförderungen (Promotions) erwürfeln kann.) Dieser Eintrag ist noch unvollständig. Es fehlen noch einige Übersetzungen/Bezeichnungen (in Klammern gesetzte Begriffe). Reguläre Beförderungsstufen sind fett gedruckt.

Wichtige Anmerkung für Spieler: Die Ränge der Unteroffizier und Offizier sind nur unter Rücksprache mit dem Spielleiter zu erreichen. Außerdem kann ein eigenes Kommando nur erhalten, wer sich in der Schlacht bereits hervorgetan hat. Normalerweise stehen Spielercharakteren daher für weitere Beförderungen über die Mannschaftsgrade hinaus nur Karrieren in der Heeresverwaltung ohne eigenes Kommando offen. Zudem ist die Erringung eines Offiziersgrades stark an die jeweilige Herkunft gebunden. Menschen, die nicht von den Numenorern abstammen, haben es besonders schwer in der Hierarchie hoch aufzusteigen, obwohl nicht unmöglich ist.

Mannschaftsränge

  • Soldat - die genaue Bezeichnung richtet sich nach der jeweiligen Truppengattung
    • Magor (Königskorps, Infanterie)
    • Ehtar (Territorialkorps, Infanterie)
    • Hadron (Hilfstruppen, Infanterie)
    • Rochben (Kavallerie)
  • (Veteran I) - die genaue Bezeichnung richtet sich nach der jeweiligen Truppengattung
    • Ohtar (Infanterie)
    • Rochben (Kavallerie)
  • (Veteran II) - die genaue Bezeichnung richtet sich nach der jeweiligen Truppengattung
    • Ohtar Iaur (Infanterie)
    • Rochben Iaur (Kavallerie)
  • Methir
  • Methir Iaur (mit mehr als 20 Dienstjahren, keine normale Beförderungsstufe)

Unteroffiziere

  • Cainenhîr
  • (Feldwebel)

Offiziere

  • (Stellvertreter des Hauptmanns)
  • Hauptmann - die genaue Bezeichnung richtet sich nach der jeweiligen Truppengattung
    • Turmahîr (Infanterie)
    • Condir (gondorianische Kavallerie)
    • Rochir (verbündete Kavallerie-Hilfstruppen)
  • (Stellvertreter des Kriegstribuns)
  • Autherdir
  • General - die genaue Bezeichnung richtet sich nach der jeweiligen Truppengattung
    • Herdir Vagorim
    • Herdir Roechbin