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(nicht-kanonisch)
Die Legende von Gründung, Aufstieg und Fall der Stadt Caylar:
Dereinst lebte ein Volk im Hügelland der Verturiaden, südlich am Rande des Felsenmeers. Sie waren nicht wie die übrigen Menschen, die die Hügel bewohnten. Während die einen jagten und in Hütten aus Stein hausten, hatten die Lazark eine befestigte Stadt und verstanden es über viele hundert Jahre Neider und andere Feinde von ihrem Besitz und ihrem Land zu vertreiben. Ihre Stadt Caylar war allerdings auch ein Ort des Handwerks, Handels und des Wissens. Viele der Lazark lebten in der Stadt und sie bestellten Felder, die den Hügeln mühsam abgerungen wurden, denn die Erde war voller Steine, die erst entfernt werden mussten. Sie besaßen im Gestein des Homboriberges eine Mine, die der Sage nach ein gewisser Thieber in einer Grotte gefunden hatte. Dort lagerte ein Metal von besonderer Güte.
Thieber der Schmied war in die Grotte gefallen, als er seinen Sohn suchte, der nicht vom Hüten der Schafe nach Hause gekommen war. Thieber fand seinen Sohn nicht, aber einen alten Mann. Ein sehr alter Mann saß dort am Eingang zu einer Höhle, der ihm sagte, dass sein Sohn nicht mehr zu finden sei, dass er ihn noch nicht einmal mehr erkenne würde, wenn er ihn sähe. Dieser alte Mann sah Thieber an und begann zu weinen. Er sagte: "Guter Mann ich werde bald sterben aber ich bin reich. Unermesslich reich. Wenn du dem ersten Gang folgst wirst du die Quelle des Reichtums finden. Folgst Du dem zweiten, so wird es dein Untergang sein, so wie es meiner war."
